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Projekt 5B: 'Maske: geformt, abgeformt, bemalt, ergänzt'

Ein intensive Arbeitswoche der Gruppe von Prof. Kofler, vollendet vor den großen Sommerferien 2008. Der eigentliche Grund: Die Zeit vor den Ferien ist oft von einer gewissen Unruhe bestimmt. Das 'normale' Unterrichten geht nicht mehr, Sommerstimmung hat sich längst breit gemacht. Die Gruppe entschloss sich zu einer schöpferischen Alternativwoche im Mehrzweckraum und dem großen Gelände davor. Ziel: Bau einer Maske.
> Foto-Galerie 1: 'Projekt Masken 5B 2008'

Fünf Kilogramm Ton wurden zunächst mit verbundenen Augen zu einem Oval geformt. Und danach - angeregt durch die Vorstellung in einer Welt angekommen zu sein, die man noch nie gesehen hatte, Neuland betreten zu haben - zu einem Gesicht geformt. Das Verbinden der Augen sollte helfen, das Gesicht, welches man machen würde – ein angstvolles?, ein neugieriges?, ein erstauntes?, ein blödes?... – aus der Empfindung heraus zu entwickeln. Erst nach ca. 10 Minuten nahmen die Schüler die Augenbinden ab und überarbeiteten den Ausdruck der Tongesichter.

Maske

Für die Abformung der Tonmasse mit Papier und Kleister musste diese mit Frischhaltefolie überzogen werden, damit sich die Papiermaske nach dem Trocknen wieder ablösen lässt. Beim Überziehen mit feinem Hutpackpapier war besonders auf die Vertiefungen der Tonform zu achten, damit die Abformung nicht zu sehr verflacht. Sonne und Föhn halfen beim Trocknen.

Die Maskenrohlinge aus Papier wurden dann mit Acrylfarbe bemalt, innen schwarz, außen nach der eigenen Vorstellung; mit einer Halterung für den Kopf versehen und durch eine einfache Hinterkopfgestaltung durch Annähen von Tüchern oder Ähnlichem ergänzt. Fotos und kurze Videos entstanden, gefeiert wurde das Ergebnis (der ersehnte Ferienbeginn auch) bei einer kleinen Erfrischung mit Kuchen, Früchten und Getränken im Marienhof – vor der Schule, vor unseren Arbeitsräumen..
> Foto-Galerie 2: 'Projekt Masken 5B 2008'

 

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