BRG Home Profil Schwerpunkte Fächer Extras Foren Organisation Logo
 
 

 

Ambiente: Die Parkanlagen

Aktuell werden die Parkanlagen des Stiftes Viktring erneuert.
Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) investiert über 100.000 Euro in Baumbestand.

Die öffentlich zugänglichen Parkanlagen des Stiftes Viktring werden derzeit gründlich erneuert. In den kommenden Monaten soll der Altbaumbestand sukzessive durch Neupflanzungen ersetzt werden. Insgesamt werden dabei durch den Eigentümer der Liegenschaft, die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) über 100.000 Euro investiert.

Bereits in den vergangenen Jahren gab es massive Bedenken punkto Sicherheit der Parkbenützer. Und für diese Sicherheit haftet der Eigentümer, also die BIG. Denn gemäß OGH (Oberster Gerichtshof) Urteil sind Bäume Gebäuden gleichzusetzen. Daher kommt die Gebäudehalterhaftung zu tragen.
Nachdem die Erhaltung der Tradition des Landschaftsparks „Stift Viktring“ zu keiner Zeit außer Frage stand, einigten sich jetzt BIG, Direktion des Gymnasiums, Biologen und Elternvertreter auf die Erneuerung des Baumbestandes.

Im Verlauf der Neuanpflanzungen können die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Viktring „Baumpatenschaften“ übernehmen. Dadurch würden „Baumpartnerschaften“ entstehen, die über die Jahre der Schulzeit und darüber hinaus für die Kinder des Gymnasiums von Bedeutung wären.

Zur Historie des Parks

Die Geschichte der weitläufigen Parkanlagen im Umfeld des Stiftes Viktring beginnt im Jahr 1142 mit der Ankunft der Zisterziensermönche aus Weiler-Bettnach bei Metz in Lothringen.
Im Jahr 1786 beendete ein Hofdekret aus Wien die Existenz des Klosters Viktring und auch für die Parkanlagen begann nun eine neue Zeit.

Im Jahr 1788 ersteigerten die Gebrüder Johann und Christoph Moro aus Ligosullo in Karnien einen Teil des Gebäudes. Das Interesse der Gebrüder Moro galt nicht nur ihrer Lodenfabrik, sondern in hohem Maße auch der Gartenkunst.
Durch die Förderung von Baumschulen, das Ausstellen von Obstsorten und die Verteilung von Setzlingen wurde Viktring zu einem Zentrum der Obstbaumkultur und der Gartenbaukunst.

Ein neuer Abschnitt im Leben der Parkanlagen begann 1970. In diesem Jahr konnte die Republik Österreich das ehemalige Stiftsgebäude erwerben – das Musische Realgymnasium erhielt hier eine neue Heimat.

In den Folgejahren wurde mit viel Liebe und großem Aufwand auch das Umfeld der Schule neu gestaltet. Der Stiftspark entwickelte sich zu einem Kleinod am Stadtrand von Klagenfurt und zu einer Bereicherung für das Gymnasium und den gesamten Ortsteil Viktring. Im Jahr 2001 wurde die Liegenschaft im Paket von der Republik Österreich an die Bundesimmobiliengesellschaft verkauft.

 

 

Suedfront