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Leitgedanken 2010 / von: EV-Obfrau Fröhlich

jutta froehlich

Jedes Schuljahr ist anders und doch steht immer das gleiche Ziel im Vordergrund: Wir alle, Schüler/innen, Eltern und auch Lehrer/innen, sind bestrebt, ein gemeinsames erfolgreiches Schuljahr zur absolvieren.

Das Thema 'Schule' war nie so oft in aller Munde wie in den letzten Monaten und wurde zur manchmal sehr umstrittenen Institution. Ein Ort der Bildung, aber auch ein Ort der Kommunikation und des Lernens. Nicht nur um Wissen zu erlangen, sondern auch, um wissend zu werden.
Wir alle leben in einer Gesellschaft der immer mehr fordernden Perfektion, der Bereitschaft, sich vielseitig und fortlaufen neu zu bilden. Von Schüler/innen wie auch von Lehrer/innen wird einiges abverlangt. Ständig sind wir auf der Suche nach neuen Modellen der Bildung und des Schulwesens. Wir sind bestrebt, unsere Köpfe mit Wissen zu füllen und zeitweise vergessen wir, wie wichtig es auch ist, unser Ich und die persönliche Entwicklung ebenso im gleichen Tempo wachsen zu lassen.

Wir Eltern sind gefragter denn je, unsere Kinder und Jugendlichen durch diese für sie teils spannende, teils aufreibende Zeit zu begleiten. Wir übergeben den Lehrer/innen die Verantwortung, unserer Jugend Bildung beizubringen, doch immer mehr übernimmt die Schule bereits einen immer größer werdenden Anteil der Persönlichkeitsbildung und auch den nicht zu unterschätzenden Auftrag der Vorbildfunktion. Ein Miteinander und ein Füreinander ist ein Weg dieses manchmal zu Recht umstrittene Schulsystem zu verbessern. Gemeinsam Wege zu finden und ein offenes Ohr für die Sorgen und Überlegungen unseres Gegenüber zu haben, dies ist ein Wissensgebiet, welches uns Zeitlebens von Nutzen sein wird, und dies zu erlernen verlangt mehr als einige Unterrichtsstunden.

Frag nicht: Was kann die Schule für dich tun?
Frag: Was können wir Eltern für eine „bessere Schule“ tun?

Mit diesem Leitsatz übernahm ich 2009, mit anfänglichen Bedenken, den Aufgabenbereich meiner Vorgängerin als Obfrau des Elternvereins. Bedenken bezüglich des Zeitaufwandes und auch des mir bis dato nicht genau bekannt gewesene Umfangs dieser Tätigkeit. Als engagierte Mutter und immer mit dem Ziel unseren Jugendlichen eine Unterstützung zu sein, macht es mir inzwischen große Freude und das anfängliche Lampenfieber ist inzwischen auch verflogen. In sehr guter Zusammenarbeit mit unseren Schülervertretern, so wie auch engagierten Lehrer/innen , ist es uns als völlig neues Team gelungen, schon einiges von unseren Anfangszielen , welche unser neues Team gemeinsam erarbeitet hat, zu verwirklichen.

An dieser Stelle sei auch das große Engagement einiger Elternvertreter zu erwähnen. Mein herzlicher Dank an die nimmermüde kleine Gruppe der fleißigen Mitarbeiter, welche uns bei den diversen Veranstaltungen immer wieder, teils durch Sachspenden oder persönlichem Einsatz am Buffet unterstützen.
Ohne ihre Hilfe und die Mitgliedsbeiträge der Eltern wäre unsere Arbeit als Elternvertreter nicht möglich.
Abschließend möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass die Einzelanträge auch in diesem Jahr wieder rückläufig sind. Scheuen Sie sich nicht, diese Hilfestellung in Anspruch zu nehmen.
Nur eine Bitte, die ich immer wieder erwähne, alle Anträge bitte vorab an uns stellen.

Allen Schülern/innen die heuer Ihre Matura absolvierten und unsere Schule verlassen, wünsche ich einen erfahrungsreichen und interessanten Lebensweg.
Allen anderen erholsame Ferien und ich freue mich, wenn wir uns im Schuljahr 2010/11 erholt an unserer Schule wiedersehen.

Obfrau Jutta Fröhlich und ihr Team

 



 

 

 

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