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Was macht der Elternverein?

Wie Sie schon auf unserem Folder erkennen konnten, ist der Elternverein bestrebt etwas greifbarer und somit näher zu sein. Wir sind natürlich für die Unterstützung in finanziellen Bereichen wie:
- Schikurse
- Bildungsveranstaltungen
- Lehrmittelbedarf der für die Gestaltung des Unterrichts benötigt wird
- und sonstigen Schulprojekten (wie: Zuschüsse für Schikurse / Projektwochen) zuständig.

Weiters sind wir bei vielen Schulveranstaltungen mit einem Buffet für das leibliche Wohl der Besucher verantwortlich. Wir unterstützen jegliche Initiativen der Schüler auf Unternehmungen, mit dem Ziel der bewussten Förderung der Eigenverantwortung der Schüler/innen. Bei all diesen Bereichen sind wir naturgemäß auf die finanzielle Unterstützung der Eltern angewiesen.

Doch ein weiterer Punkt, der zum Leitsatz unseres Elternvereines wurde, ist die Frage:
Was können wir Eltern für eine "bessere Schule" tun?
Als Obfrau liegt mir eines sehr am Herzen, ich möchte das Bild der Professoren/innen ins rechte Licht rücken, die Köpfe der Eltern ein wenig zurecht rücken, den Schülern/innen einen Stuhl anbieten und somit bewirken, dass wir alle etwas näher zusammen rücken.
Schule ist einer jener Orte, an denen es eigentlich um gute Wissensvermittlung geht und doch zu einem sehr hohen Prozentsatz die Befindlichkeit, über Erfolg und Scheitern entscheidet. Die Erwartung an die Schule ist zwar eine Erwartung an eine Institution, doch Eltern, Lehrpersonal und Schüler handeln menschlich.

Dazu nur eine kurze Begebenheit, deren Zeugin ich wurde.
Um einen Tisch versammelt waren: eine Schülerin, ein Professorin und ein Elternteil.
Es ging um das Thema: Warum werde ich zu Unrecht so behandelt?
Die Mutter beklagt sich über die ungerechte Behandlung ihres Kindes, die Professorin verteidigt sich mit dem Argument die Schülerin falle permanent durch ungutes störendes Verhalten auf, die Schülerin beklagt sich, diesmal nichts getan zu haben. Die Frage der Lehrerin an die Schülerin, warum reitest du auf dieser einen Situation herum und erkennst nicht die Summe der anderen Dinge die du nun mal veranstaltest?

So, das sind die Fakten, einer kurz im vorbeigehen erhaschten Geschichte, wie sie täglich in allen Schulen vorkommen. Als Beobachter der nicht gefühlsmäßig involviert ist, erkennen wir bei jedem der drei Beteiligten den Wunsch und die Tatsachen, als betroffene Person hingegen, sehen wir leider sehr oft nur unsere Sicht und es fehlt uns die Sicht des Gegenübers. Professor/in oder Lehrer/in zu sein, bedeutet zum einen: vom Arbeitgeber erwünschte Ergebnisse im Bereich der Bildung, zum anderen: eine in sie gesetzte Erwartung zu erfüllen, die zeitweise nicht zu erfüllen ist, wenn das Umfeld nicht auch an sich selbst Erwartungen knüpft und das gelegentliche Scheitern erkennen lernt.

Dieser Weg könnte etwas vereinfacht werden, wenn wir nicht alle so viel erwarten, sondern erkennen, es gibt drei Sichtweisen, drei Tatsachen und drei Wege aufeinander zuzugehen. Bei dieser Einsicht liegt der Erfolg im Zentrum und kann von allen drei beteiligten Personen leichter erreicht werden. Lehrer /innen Professoren/innen beklagen einen schlechten Status in unserer Gesellschaft zu haben, Eltern argumentieren oft, es fehle an mangelnder Bereitschaft des Lehrpersonals, Kinder und Jugendliche beklagen sich, nicht ernst genommen zu werden. Professoren/innen die Ihre Arbeit mehr als gut machen sind selbstverständlich, Jugendliche die ohne größere Probleme durch das Schulleben gehen sind erwünscht und Eltern hoffen, dass alles gut vorbei geht.

Als Elternvertreter möchten wir jeder dieser drei beteiligten Personen in schwierigen Situationen helfen, das Gesamtbild nicht aus den Augen zu verlieren und die Sicht jedes einzelnen dem Gegenüber erkenntlicher, begreifbarer zu machen, und zu unterstützen, wo Hilfe erwünscht ist.
Wir sehen uns bewusst nicht nur als Spender in finanziellen Bereichen, sondern generell als verbindendes Glied im Schulalltag. Die Kette reißt an der Stelle ihres schwächsten Gliedes und das sollten nicht die Kinder und Jugendlichen sein.

Schule ist ein Ort, an dem man fürs Leben lernt nicht nur in den Köpfen, sondern auch in den Herzen, also verbreiten wir gemeinsam auch Herzensbildung, soziale Bildung.
Das können wir Eltern für eine "bessere Schule" tun.
Dies ist eines unserer Ziele und noch dazu eines, welches keiner finanziellen Spende bedarf, sondern viel mehr, etwas Bereitschaft.
Die Umgangskultur zu verfeinern und somit die Schullandschaft durch generelle Eigenverantwortung etwas bunter und lebendiger zu machen. Der Elternverein heftet sich dieses Ziel an seine Fahne und als Keim in hoffentlich fruchtbare Erde.

Dies ist ein kurz zusammen gefasstes Bild über die Tätigkeit des Elternvereins. An dieser Stelle geben wir noch den Hinweis, doch gelegentlich die Homepage dieser Schule zu besuchen.
Ein Miteinander wird so viel einfacher.

Obfrau Jutta Fröhlich mit ihrem Team

 

 

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