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Schulsprecherteam - Oberstufe

Schlussbericht bezüglich der Oberstufen-Klassensprechersitzung am 10.3.2010

Die Sitzung aller Klassensprecher der Oberstufe sowie dem Schulsprecherteam verlief erneut sehr erfolgreich. Nach einer kurzen Einleitung vom Schulsprecherteam in der das Hauptthema der Sitzung, die Repräsentation unserer Schule nach außen festgelegt wurde sowie um Ideen für das kommende Rosenballthema und weitere Artikel auf der Schulhomepage gebeten wurde, ging die Sitzung nahtlos in eine offene Diskussion über, in der wir einiges an Fragen beantworten konnten und auch viele neue Ideen für die Schule bekommen haben.
Somit begannen wir dann unsere Diskussion gleich mit unserem Hauptthema.

Im klaren Bewusstsein darüber, dass einige Dinge wie das Sommerfest oder die Ausstellungen in den letzten Jahren durchaus noch ausbaufähig wären, beschlossen wir, dass sich die Schüler gemeinsam mehr auf die eigenen Beine stellen würden und insofern einige Projekte für die Schule ausarbeiten würden. Der Sinn dahinter ist, dass unsere Schule somit einiges mehr an Ansehen gewinnen würde und im weiteren auch mehr neue Schüler. Desweiteren, nachdem vor allem die momentanen realistischen Klassen es schade finden würden, sollte dieser Zweig aussterben da zu wenige Anmeldungen dafür vorhanden wären, würden die C-Klassen versuchen, auch ein wenig Aufsehen mit derartigen Projekten zu erregen und somit auch neue Schüler für sich zu gewinnen.

Neben unserem Hauptthema diskutierten wir jedoch selbstverständlich auch über das allgegenwärtige Thema Mobbing. Im Zuge dessen leitete das Schulsprecherteam die Vorschläge des Elternvereins weiter - Workshops sowie Vorträge zum Thema. Weites wurde eine besonders gute Idee in den Raum geworfen: Die Ausbildung interessierter Schüler zu Mediatoren. Ein Mediator hätte die Aufgabe, Mobbing durch direkte Streitgespräche zu unterbinden sowie als unabhängiger Ansprechpartner zuzüglich zum Schulsprecherteam zu agieren. Die Idee, beziehungsweise allein der Aspekt des unabhängigen Ansprechpartners unter Schülern ist insofern nicht schlecht, da es nur sehr selten vorkommt, dass sich Schüler, welche irgendwelche Probleme haben, sich an das Schulsprecherteam oder an Lehrer wenden - klar verständlich, nachdem sich die Schikanen im schlimmsten Fall vervielfachen und wohl keiner das Risiko eingehen möchte.

Auch über organisatorische Themen wie den Rosenball oder das Sommerfest wurde gesprochen und man war sich einig, dass die Vorbereitungen zu selbigen früher beginnen sollten - und genauer strukturiert sein sollten.
Selbst die Einführung einer von Schülern betreuten Gruppe auf Facebook wurde besprochen, mit zugehörigem Newsletter um einen Überblick über all die Projekte an unserer Schule zu bekommen sowie öfter Neugikeiten direkt vom Schulsprecherteam zu bekommen wurde ausdiskutiert. Bevor jedoch weitere Schritte in diese Richtung übernommen werden können, muss auf jeden Fall die Unterstützung der Schüler gewährleistet sein - und in dem Sinne wird noch eine Umfrage die Runde durch die Schule machen, bei der wir uns dafür interessieren würden, was ihr davon halten würdet.

Weitere nette kleine Ideen waren das Aufhängen eines Grundrisses unserer Schule mit Raumnummern und einer Liste, auf welcher die Funktion der Räume anhand der Raumnummer versinnbildlicht wird - diese sollten dann in jeder Klasse vorzufinden sein, insbesondere in den Unterstufenklassen um Verwirrung bezüglich der Räume aus der Welt zu schaffen. Auch das Versteigern von "versteigerungswerten" Bildern der BE-Schüler war eine weitere dieser Ideen.

Als letzter wichtiger Punkt besprachen wir die Weitergabe von Informationen - diese wird in nächster Zeit direkt über die Klassensprecher oder auch über die Klassenvorstände laufen.

Abschließend möchte ich auf jeden Fall noch hinzufügen, dass die Sitzung, wie schon aus dem Text herauszulesen ist, mehr als produktiv verlaufen ist - und dass es jetzt noch mehr als wichtig ist, dass vor allem die Kommunikation zwischen Klassensprechern und Schulsprecherteam erhalten bleibt und dass die Koordination zwischen den zwei verschiedenen Instanzen weiterhin gleich oder noch besser abläuft, um so viele der besprochenen Punkte wie nur irgendmöglich umsetzen zu können.

In diesem Text sind leider nicht alle Punkte, welche heute besprochen wurden angeführt, diese können aber bei Interesse gerne aus dem Protokoll herausgelesen werden. Sollte es Fragen zu den Berichten geben, schreibt mir bitte eine Mail an benjamin@einfachtoll.com, wendet euch entweder ans Schulsprecherteam oder einfach gleich Persönlich an mich in der 6c.

Im Namen des Schulsprecherteams,
Benjamin Hackl, 6c

Herbst 2009: Zusammenfassung der Sitzung zwischen dem Schulsprecherteam und den Klassensprechern der Oberstufe

Die Oberstufensitzung lief, verglichen mit der Unterstufensitzung fast ein wenig ruhiger ab. Es wurden insgesamt weniger Punkte angesprochen, die angesprochenen Themen wurden jedoch stark diskutiert, und aus vielen verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.

Der erste Punkt, der angesprochen wurde, war der Raucherhof mit zugehörigen Vor- und Nachteilen. Weniger als die Hälfte der Anwesenden Klassensprecher und deren Stellvertreter waren für den Raucherhof, was jedoch nicht Aussagekräftig ist, nachdem wir in diesem Punkt eine Umfrage der gesamten Oberstufe durchführen werden, und erst, wenn die Mehrheit der Oberstufenklässler für einen Raucherhof ist, werden Anstrengungen in die Planung eines solchen fließen. Eine Erörterung zum allgemeinen Thema des Raucherhofes befindet sich auch auf der Schulhomepage, wer daran interessiert ist, die durchzulesen.

Sollten sich die Schüler der Oberstufe jetzt einen Raucherhof wünschen, muss eine extrem wichtige Frage zuerst geklärt werden: Die Frage nach dem Standort. Die Lokalisation des Raucherhofes muss einige Kriterien erfüllen, damit wir ihn einführen können:
- Aufsicht muss gegeben sein
- Eine Entsorgungsmöglichkeit muss gegeben sein
- Der neue Raucherhof sollte näher an der Schule sein, als die Brücke
Nur wenn es eine Lösung all dieser Punkte gibt, mit der Schüler sowie Lehrer einverstanden sind, kann eine Testphase des neuen Raucherhofes beginnen.

Die Frage nach Turnieren in der Oberstufe gab es selbstverständlich ebenfalls, jedoch wurden nur vier Turniere vorgeschlagen, was sich möglicherweise in einem Schuljahr durchsetzen lassen würde:
- Fußball
- Volleyball
- Handball (Mixturnier)
- Tischfußball
Fraglich, ob sich alles durchbringen lassen würde, jedoch immer noch ein Versuch wert, und kann beim nächsten Zusammentreffen mit dem Direktor, bzw. bei der nächsten SGA-Sitzung angesprochen werden, ob zwei Turniere pro Semester denn realisierbar wären.

Auch die Schüler der Oberstufe sprachen sich für längere Öffnungszeiten der Bibliothek und Mediathek aus - vielleicht gibt es ja auch wieder den ein oder anderen Schüler, der in den Pausen oder in den Freistunden in der Bibliothek aushelfen möchte. Das Thema um die Öffnungszeiten der Bibliothek müssen jedoch mit den dafür zuständigen Lehrern abgesprochen werden, was sich in nächster Zeit mit Sicherheit arrangieren lässt.

Ein weiterer Diskussionspunkt war die Kantine.
Die Schüler bemängelten zu hohe Preise und lustigerweise, wie die Unterstufenklassensprecher, ebenfalls die Temperatur des Essens, wenn man es kurz nach 13:00 einnimmt.

Im Punkt der zu hohen Kantinenpreise kann ich mich nur wiederholen:
Wir haben bereits die Preise der ein oder anderen Schulkantine vor uns liegen, und interessanterweise ist unsere Kantine preislich in einem sehr billigen Feld, verglichen mit den Preisen der anderen. Somit haben wir wahrscheinlich keinen festen Argumentationspunkt im Sinne von "Die anderen sind aber alle viel billiger!", was uns jedoch nicht von einem Treffen mit dem Lieferanten abhält, um zu sehen, ob man am Preis schrauben kann. Sollte in dem Sinne kein Kompromiss möglich sein, kann man als Schulgemeinschaft immer noch zum stärksten Mittel greifen: einem Kantinenstreik. Sollten unsere Verhandlungen also komplett fehlschlagen, und wir keinen triftigen Grund für die stark erhöhten Preise finden, würden wir einen solchen Kantinenstreik in Erwägung ziehen, wovon wir die Schüler vorher natürlich in Kenntnis setzen würden.
Die Temperatur des Essens ist ein Punkt, den wir noch ein wenig beobachten werden (wenn das ein Einzelfall gewesen sein sollte, würden jegliche Anstrengungen ja im Sand verlaufen.), aber sollte sich an der Situation nichts ändern, würden wir mit der Köchin reden, ob es da vielleicht noch andere Möglichkeiten gäbe, damit jeder sein warmes Essen genießen kann.

Auch über die Schule und deren Verschmutzung wurde gesprochen:
Wie bereits in der Unterstufenzusammenfassung erwähnt, werden wir in den nächsten Jahren budgettechnische Probleme bekommen, sollte die erneute Verschmutzung der Schule weiterhin derart schnell voranschreiten - denn dann würde die Renovierung nicht mehr gesponsert werden, und Anschaffungen wie die Beamer oder die Computer in den Klassen wären im Sand verlaufen. Im Endeffekt schaden sich die Schüler also mit der mutwilligen Beschmutzung der Schule selbst, oder zumindest ihren Nachfolgern.
Indirekt mit dem Thema verbunden ist die Dekoration der Schulwände - ein kurzes Gespräch mit dem Direktor in nächster Zeit wird zeigen, ob die Schulwände denn jetzt tatsächlich allein von Postern etc. schon derart verschmutzt werden, oder ob sie den Schutz der weißen Wände nicht noch erhöhen würden. Bis das Gespräch stattgefunden hat, gelten die gleichen Regeln wie bisher: keine Dekoration der Wände.

Eine weitere Umfrage wird in nächster Zeit zusätzlich zum Raucherhof in die Klassen schneien, nämlich die Umfrage über einen eventuellen Tanzwettbewerb. Darüber kann man nicht viel sagen, die Idee kam auf, es waren einige Befürworter dabei, und mittels einer Umfrage lässt sich eben am einfachsten feststellen, ob der Bewerb gewünscht wird, oder ob das nur ein kurzfristiger Wunsch war.

Ein Diskussionsthema, über das in nächster Zeit eine weitere Erörterung folgt, war das Verhältnis zwischen Ober- und Unterstufe, insbesondere der Punkt der Partnerklassen.
Partnerklassen gibt es ja momentan auch schon einige, und meistens sind das nur Klassen, die nahe beieinander liegen, oder öfters Ausflüge zusammen unternehmen. Es wurde von den meisten Klassensprechern befürwortet, eine solche Partnerklassenschaft mehr in den Vordergrund zu rücken, und sie stärker einzubinden, mit anderen Worten:
- Partnerklassenzuweisung für jede erste Klasse
- Mehr Tagesausflüge für Partnerklassen, um die Beziehung der Schüler zu stärken
- Schaffen eines gelassenen Verhältnisses zwischen den verschiedenen Klassen

Wir sind uns im Klaren, dass dieser Punkt auf keinen Fall mit Gewalt durchgeführt werden kann, und wir die Mitarbeit eines jeden einzelnen Lehrers sowie Schülers benötigen, um Partnerklassen zu einem etwas aktuelleren Thema zu machen. Eine etwas genauere Vorstellung des Projektes wird dann in der (hoffentlich) bald erscheinenden Erörterung zum Thema vorgestellt.

Sehr wichtig, insbesondere für die Oberstufe sind selbstverständlich Klassenausflüge, speziell jene, die eine Schulwoche dauern.
Oft werden solche Ausflüge vom Klassenvorstand geplant, und oft hat die Klasse keinerlei Entscheidungsgewalt über das Ausflugsziel. Das sollte sich ändern, hierzu könnte man ein neuartiges System einführen, welches die Ausflugsplanung von der Hand des Klassenvorstandes in die Hände der Schüler übergibt. Wichtig dabei ist, wie für jeden Ausflug, dass man sich Begleitlehrer sucht, die die Klasse begleiten, wobei der Klassenvorstand nicht unbedingt dabei sein muss, nachdem der ein oder andere unter ihnen lieber nicht wegfährt. Ich könnte mir ein solches System folgend vorstellen:

1/ Wählen des Ausflugzieles, Abgabe desselben beim Sekretariat
2/ Listenführung über die Wunschziele aller Klassen, die Liste wird dann im Konferenzzimmer aufgehängt.
3/ Normalerweise gibt es neben den Lehrern, welche keine Ausflüge begleiten, auch solche, die bestimmte Klassen auch gerne begleiten. Im Endeffekt hängt das Ganze dann vom Ruf der Klasse an unserer Schule ab. (Ich bin mir darüber im Klaren, dass sich wohl kein Lehrer darum "reißen" wird, eine Klasse zu einem Schikurs oder einer Sommersportwoche zu begleiten. Einen Versuch ist es jedoch meiner Meinung nach wert, nachdem manche Lehrer ja auch Spaß an den Ausflügen haben.)
4/ Lehrer, die Interesse am Begleiten solcher Klassen hätten, die auf der Liste stehen, können sich mit dem Klassensprecher in Verbindung setzen, oder sich nur Eintragen, und der jeweilige Klassenvorstand meldet dann der Klasse, wenn sich genug Begleitlehrer gefunden haben.
5/ Terminfindung und sonstige Organisation kann stattfinden, und liegt im Interesse der Begleitlehrer - immerhin erklären sie sich bereit, euch zu begleiten.
Aber ob sich so etwas wirklich durchsetzen kann, wäre eine andere Frage, die vorerst ungeklärt bleibt.

Das wären im Großen und Ganzen die Themen der Oberstufensitzung, Informationen zu den weiteren Plänen des Schulsprecherteams gibt es immer wieder auf der Schulhomepage. Fragen zu den Texten bitte an benjamin.hackl@gmx.at, oder persönlich zu mir in die 6c kommen. Bei Fragen bezüglich der Pläne des Schulsprecherteams oder ähnlichem, kommt entweder persönlich zu uns (Gregor Springer, 7b / Jerôme Hemmings, 6bd / Benjamin Hackl, 6c), oder gebt die Fragen, Anregungen oder Vorschläge schriftlich beim Sekretariat ins Schulsprecherfach.

Im Namen des Schulsprecherteams,
Benjamin Hackl, 6c