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Chemie

Chemie kann gleichermaßen seriös wie heiter betrieben werden, wie folgender Versuch beweist:

Das Brummender-Gummibär-Experiment
(oder auch: "Das Gummibärchen in der Hölle") ist ein gängiger Schulversuch des Chemieunterrichts, aber auch bei Chemieveranstaltungen bzw. Show-Vorlesungen wird er gerne gezeigt.
In einem Reagenzglas wird eine Flüssigkeit erhitzt und anschließend ein Gummibärchen hinzugegeben.
Es findet eine heftige Reaktion statt, bei der das Gummibärchen brummt und zischt.
Dabei handelt es sich chemisch gesehen um eine Redoxreaktion.

Versuchsdurchführung:
Man benötigt folgende Geräte, Chemikalien und Utensilien:
- Stativmaterial
- Reagenzglas
- Bunsenbrenner
- Sandbad (zur Sicherheit, falls das Reagenzglas schmelzen sollte)
- Kaliumnitrat
- Gummibärchen
15 g Kaliumnitrat werden mit einem Bunsenbrenner in einem Reagenzglas geschmolzen.
Danach wird ein Gummibärchen in die Kaliumnitratschmelze geworfen. Die Reaktion beginnt sofort.
Das Gummibärchen verbrennt unter intensivem Aufglühen. Dabei erzeugt es ein Geräusch, welches als Brummen und Rauschen wahrgenommen werden kann.

Zur Sicherheit:
Der Versuch sollte nicht mit Kaliumchlorat durchgeführt werden. Kaliumchlorat disproportioniert bei Temperaturen oberhalb von 400°C zu Chlorid und explosivem Perchlorat.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Brummender-Gummibär-Experiment

 

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