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Reaktionen

Reaktionen von Schülerinnen und Schülern aus der 4D, 2008

'Ich finde es toll, dass man in Gruppen zusammenarbeiten kann, und dass man sich selbst einteilen kann, was man wann und wo arbeitet. Man lernt auch den Stoff viel leichter, weil man ihn selber erarbeiten muss. ... Freiarbeit macht einfach Spaß. Ich werde Freiarbeit nächstes Jahr wirklich vermissen, denn ich weiß jetzt schon, dass das nächste Jahr ohne Freiarbeit viel langweiliger sein wird.' / Vicky Kernmayer

'Natürlich gefiel uns nicht immer alles: Speziell während der Schularbeitszeiten kam uns alles oft sehr stressig vor, aber wir lernten die Zähne zusammenzubeißen und durchzuhalten. Es kam natürlich darauf an, wie wir uns selbst organisierten. Manchmal funktionierte das besser, manchmal schlechter.' / Corina Schmied

'Ich persönlich finde die Freiarbeit toll, weil man lernt, sich die Zeit einzuteilen und sich selber einzuschätzen. Für mich sind das meistens zwei stressfreie Stunden, und trotzdem lerne ich etwas, ohne vom Lehrer unter Druck gesetzt zu werden.' / Lena Lerchbaumer

'Durch die Freiarbeit sind wir selbstständiger und teamfähiger geworden, da wir bei Problemen nicht sofort den Lehrer um Hilfe bitten, sondern erst versuchen das Problem allein oder mithilfe unserer Mitschüler zu lösen.' / Marina Murko
'Ich kann die Freiarbeit nur weiterempfehlen. Zwar muss man härter arbeiten, aber kann auch sehr gut seine Noten verbessern. Außerdem lernt man auch das selbstständige Arbeiten.' / Lukas Lackner

'Ich glaube, dass die vier Jahre Freiarbeit für mich sehr lehrreich waren, denn ich habe gelernt meine Zeit besser einzuteilen und wurde deshalb auch selbstständiger. Außerdem fand ich es auch gut, dass man die Möglichkeit hatte in einer Gruppe zu arbeiten, da dies meist lustiger war als Einzelarbeit.' / Thorge Mattuschka

Reaktionen von Lehrern und Lehrerinnen

Gerda Gfrerer-Dreier:
'Es war einfach faszinierend, mitzuerleben, wie die Schüler lernten selbstständig zu arbeiten - und im Laufe der Zeit Lernen als Eigenverantwortung sahen. Dabei aber nicht vergaßen, andere tatkräftig zu unterstützen, denn Partner- und Gruppenarbeiten sind ein wichtiger Bestandteil des offenen Lernens. So kamen in Englisch, auch was das Sprechen anbelangt, alle auf ihre Kosten.'

Helmut Zwander:
'Es ist immer wieder aufs Neue eindrucksvoll, wie die Schüler/innen zwischen individuellen Lernzeiten und freundschaftlich kooperativen Lernphasen pendeln. Das Beobachten, wie das Erwerben von Wissen Hand in Hand geht mit dem Aufbau von Kooperationsfähigkeit in der Gruppe, macht Hoffnung auf eine neue Lernkultur im Umfeld unserer Schule.'


 

 

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