Das pädagogische Konzept: Der Daltonplan nach Helen Parkhurst „Es
ist nicht die Aufgabe des Lehrers, dem Kind immer zu sagen, was es
tun soll. Es ist aber seine Aufgabe, dem Kind in seiner Entwicklung
zu helfen.“ 1920 organisiert die High School in Dalton ihren Unterricht nach den Ideen von Helen Parkhurst (1887-1973). Die Grundprinzipien sieht sie in: „Freedom“ „Cooperation“ und „Budgeting Time“. Helen
Parkurst definiert „pädagogische Freiheit“ nicht
als absolute Selbstbestimmung des Schülers, sondern vielmehr
als „selbstgesetzte Bestimmtheit des Schülers im Verhältnis
zu einer Aufgabe“. Das zweite Grundprinzip, „Cooperation“, bezieht sich auf Beseitigung kooperationshemmender Strukturen im Schulleben. Nach Parkhursts Auffassung entfaltet sich die soziale Dimension schulischen Arbeitens von selbst, wenn man nur die Konkurrenzsituation des Frontalunterrichts aufhebt und den Schülern die Möglichkeit bietet, nach Bedarf und Belieben zu kooperieren. Von maßgeblicher Bedeutung im Daltonplan ist die Entscheidung des Lernenden, im Rahmen von Monats- oder Wochenplänen über „Time“, die verfügbaren Lernzeit frei zu entscheiden und während der Daltonphasen ungestört zu arbeiten. Literaturtipp: EICHELBERGER, H.: Freiheit für die Schule! Ein Dis-Kurs-Buch. Holzhausen: Wien 1997.
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